Die Wahl der richtigen Kamera ist eine wesentliche Entscheidung, die der fotografischen Praxis vorausgeht. Im folgenden Artikel werden wesentliche Unterschiede von Analog- und Digitalfotografie gegenübergestellt. Sowohl Digital- als auch Analogfotografie haben Vor- und Nachteile, die je nach Anwendung gegeneinander abgewogen werden müssen.
Der wesentliche Unterschied zwischen digitaler und analoger Fotografie ist die Bilderfassung. Während im Analogbereich der Film für die Erfassung und Speicherung des Bildes zuständig ist, wird dies im Digitalbereich getrennt. Die Erfassung der Bildinformationen findet über den Sensor statt. Im Anschluss verarbeitet die Kamera die Bildinformationen und speichert diese auf dem entsprechenden Speichermedium. Die Bildverarbeitung findet im Gegensatz zum Analogbereich (Ausnahme Sofortbild z. B. Polaroid Sofortbild) bereits in der Kamera statt. Digitale und analoge Fototechnik berühren sich in verschiedenen Bereichen, z. B. bei der Digitalisierung von analogem Bildmaterial.
Eine Überschneidung bzw. Berührung von digitaler und analoger Technologie ist häufig die Regel. So z. B. wenn digitale Bilddaten auf analoge Träger bei der Ausbelichtung auf Papier oder Film übertragen werden oder bei der Digitalisierung von Filmmaterial und Bildabzügen. Hierfür werden je nach Bedarf verschiedene Typen von Scannern eingesetzt (Trommelscanner, Durchlicht- oder Flachbettscanner).
Übersicht zu wesentlichen Unterscheiden in der analogen und digitalen Fotografie
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Analoge Fotografie |
Digitale Fotografie |
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Bilderfassung und Speicherung |
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Auslöseton |
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Bildkontrolle und Bildverfügbarkeit |
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Filter |
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Bildbearbeitung in der Kamera |
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Weitergehende Bildbearbeitung |
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Filmempfindlichkeit (ISO, ASA) |
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Sensor bzw. Filmformat |
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Lagerfähigkeit |
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Duplikate |
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Bildpräsentation |
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Brennweiten |
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Langzeitaufnahmen |
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Schärfentiefe (bei gleicher Blende, Entfernung und Bildausschnitt) |
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Stromversorgung |
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"Allzeit Gutes Licht"
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Im www habe ich eine interessante Seite zur Tiefenschärfenkalkulation gefunden, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte1
Viel Spaß beim ausprobieren.
Allzeit gutes Licht!
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Foto-Tipp "Bewegungen einfrieren"
Um Bewegungsunschärfen zu vermeiden und Bewegungen „einzufrieren“, werden in der Fotografie relativ kurze Verschlusszeiten benötigt. „Relativ“ deshalb, weil die Bewegungsgeschwindigkeit des Motivs eine entscheidende Rolle spielt. So werden für das Einfrieren einer Kugel im Flug deutlich kürzere Zeiten benötigt als für ein Ameisenrennen. Zudem sind die benötigten Belichtungszeiten von Brennweite, Bewegungsrichtung und Entfernung abhängig. Dies macht eine exakte Angabe von benötigten Verschlusszeiten schwierig.
Daher sollten Sie die folgenden Angaben als Ausgangswerte betrachten, die man nicht überschreiten sollte, wenn die Bewegung in der Aufnahme eingefroren werden soll. Wenn möglich, können Sie auch kürzere Zeiten wählen. Nach dem Motto: Je kürzer, desto so besser. Da Aspekte wie Brennweite, Bewegungsrichtung und Entfernung das Ergebnis beeinflussen, sollten Sie mit den Belichtungswerten variieren, um ein Gefühl für die Wirkung der Belichtungszeit zu bekommen.
Erfahrungswerte von klassischen Motiven
Maximale Verschlusszeiten zum Einfrieren der Bewegung
* Auto 1/250 Sekunden
* Kinder 1/250 Sekunden
* Hund beim herumtollen 1/500 Sekunden
* Läufer bei Sportereignissen 1/800 Sekunden
* Schwimmer 1/500 Sekunden
* Wassertropfen 1/500 Sekunden
Zusammenfassend kann man feststellen, dass Verschlusszeiten, die kürzer als 1/500 Sekunde sind, meist ausreichen, um auch schnelle Bewegungen im Foto einzufrieren.
Wie erreiche ich kurze Verschlusszeiten?
Die Belichtungszeit ist von den Lichtverhältnissen, dem verwendeten Objektiv und den gewählten Einstellungen der Kamera abhängig. Um eine entsprechend kurze Belichtungszeit zu erreichen, müssen Sie unter Umständen die Blende öffnen und/oder die ISO-Zahl erhöhen.
Als Programm zur Steuerung der Belichtungszeit wird häufig die Blendenautomatik (T, TV) empfohlen. Aufgrund der eingeschränkten Variationsmöglichkeiten, die der Blendenautomatik an unterschiedlichen Blendenstufen zur Verfügung stehen, ist jedoch die Zeitautomatik (A, AV) häufig die bessere Wahl. Dabei wird über die richtige Voreinstellung von Blenden und ISO-Wert die gewünschte Belichtungszeit erreicht. Sollte es zu starken Helligkeitsveränderungen kommen (z. B. bei Wechsel von direkter Sonne und Wolke vor der Sonne), kann es dabei zu unerwünschten längeren Belichtungszeiten und somit zu Wischeffekten (Bewegungsunschärfen) kommen. Der Vorteil dieses Modus liegt jedoch darin, dass durch die große Variationsbreite von unterschiedlichen Belichtungszeiten, die der Kamera bei diesem Modus zur Verfügung stehen, es im Gegensatz zur Blendenautomatik nur sehr selten zu eine Über- oder Unterbelichtung kommt. Bei der Nutzung der Blendenautomatik sollte daher verstärkt auf die Anzeige der Blendenwerte bzw. auf die Über- bzw. Unterbelichtungswarnung geachtet werden.
Um eine scharfe Aufnahme zu erhalten müssen Sie bei Freihandaufnahmen auch die Verwacklungsgefahr beachten. Diese ist von der Belichtungszeit und der verwendeten Brennweite abhängig.
Allzeit gutes Licht !
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In Fotozeitschriften und -büchern kann man neuerdings oft den Unsinn lesen, ein Makroobjektiv mit längerer Brennweite ("Telewirkung") habe oder ermögliche eine größere Fluchtdistanz als eines kürzerer Brennweite. Gemeint ist aber der freie Arbeitsabstand, der Abstand zwischen Frontfassung des Objektivs und der Oberfläche des aufzunehmenden Objektes.
Die Fluchtdistanz ist etwas ganz anderes, nämlich der Abstand, bis auf den ein Tier die Annäherung eines möglichen Feindes duldet, ohne zu fliehen. Überschreitet man sie, so schlängelt sich die Schlange in die Büsche, springt die Gazelle, fliegt der Vogel und trollt sich der Löwe knurrend fort. Das ist die äußere Fluchtdistanz. Nähert man sich rasch oder vom Tier unbemerkt so weit, daß auch die zweite, die innere Fluchtdistanz überschritten ist, so flieht das Tier nicht mehr, sondern bleibt zunächst wie gebannt am Platz und geht, sofern das in seiner Art liegt, sofort zum Angriff, d. h. eigentlich Verteidigung über.
Die Fluchtdistanz hängt natürlich nicht von Baulänge oder Brennweite des Objektivs ab, wie man meist in verquast formulierten Sätzen in Fotokatalogen oder Artikeln von "Fachautoren" lesen kann, sondern ist eine artspezifische Eigenschaft eines Tieres, häufig durch starke Verfolgung oder Domestizierung und Gewöhnung individuell verschieden. Zum Beispiel haben Tiere mit einer Tarnfärbung oder langen Giftzähnen eine sehr geringe Fluchtdistanz, Gazellen, die stark verfolgt werden, eine sehr große. Ebenso ist die Fluchtdistanz in Nestnähe geringer.
Aber Insekten, also Fliegen, Hummeln, Schmetterlinge oder Libellen, um die es ja bei der Anwendung von Makroobjektiven hauptsächlich geht, haben überhaupt keine Fluchtdistanz! Sie reagieren allein auf Bewegung, am ausgeprägtesten auf Querbewegung, quer zur Aufnahmerichtung. Also das Spannen des Schnellschalthebels mit dem Daumen, das Drehen am Fokus- oder Blendenring des Objektivs mit der Hand, Niederdrücken des Auslöseknopfes mit dem Finger oder seitliches Bewegen der ganzen Kamera jagen Insekten meist sofort in die Flucht. Nähert man sich ihnen jedoch mit der Kamera frontal und sehr langsam, bleiben sie in der Regel, das näherkommende Objekt mißtrauisch beäugend, ruhig sitzen, man kann sehr nahe herankommen, so daß ein Makroobjektiv von 60 oder gar nur 50 mm Brennweite ausreicht. Diese kurzbrennweitigen Objektive haben den großen Vorteil, daß die Perspektive bei der Wiedergabe besser ist, das Bild hat mehr räumliche Tiefe, das Tier sieht nicht so aus, als sei es plattgequetscht auf einen flachen Hintergrund geklebt. Das nämlich ist die typische Wiedergabe mit einem sogenannten Makroobjektiv von 135 oder 200 mm Brennweite ("Telemakro"). Aus diesem Grunde ist mir ein 60er auch für Insektenaufnahmen am liebsten, und ein 90er oder 100er die eigentlich längste noch vernünftige Brennweite mit einer passablen Wiedergabe augengerechter Perspektive und Raumtiefe. Auch ein 135er ist in Ausnahmefällen noch verwendbar, wenn es denn auf nahe Abstände berechnet ist. Aber ein 180er oder 200er als Makroobjektiv zu bezeichnen oder zuverwenden, ist wegen seiner ungünstig geringen Raumtiefe in der Abbildung nur für Frontalaufnahmen von ziemlich flachen Objekten oder ähnliche Spezialfälle anzuraten.
Die unkundige Verwechslung von Fluchtdistanz und freiem Arbeitsabstand nährt falsche Vorstellungen von den Reaktionen der Insekten und führt Makrofreunde zu unzweckmäßigem Verhalten und zur Anschaffung von ungeeigneten Objektiven. So kommt der schöne, bunte Brummer nicht aufs Bild!
Allzeit gutes Licht !
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Gerne möchte ich Ihnen erklären wie man mit zwei Objektiven und einem Adapterring selbst ein Makro-Objektiv baut. Dazu ist ein Zoomobjektiv und eine Festbrennweite notwendig. Ich habe hierzu mein Canon Zoom Lens EF 28 – 105mm und mein Canon Macro Lens EF-S 60mm verwendet. Das Zoom wird an die Kamera geschraubt und auf die maximale Brennweite gestellt. Die Festbrennweite muss man ein wenig manipulieren. Es gilt die Blende vollständig zu öffnen und zu arretieren. Dies kann man an dem Blendenmechanismus mit einem kleinen Stück Papier erreichen. Einfach auf offener Stellung mit dem Papier blockieren.
Dann muss man die Festbrennweite in umgekehrter Richtung an dem Zoom montieren. Fertig ist ein tolles Makro-Objektiv im Eigenbau. Zum Verbinden der Objektive gibt es Adapterringe für das Filtergewinde. Bei mir beträgt der Durchmesser 58mm. Anschließend die Kamera auf ein Stativ motieren. Ich benutze bei Macro Aufnahmen grundsätzlich Stativ, Spiegelvorauslösung, Winkelsucher und einen Kabelfernauslöser !
Die Schärfeebene ist bei diese “Montage” sehr klein, so dass selbst die kleinste Bewegung der Kamera das Objekt aus der Schärfe nimmt.
Allzeit gutes Licht !
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Näher ran ans Motiv
Es gibt ein Menge Fotos, die langweilig sind, weil das Hauptmotiv bei der Bildaufteilung viel zu schlecht weg kommt. Zum Beispiel weil das Motiv zu weit weg ist, zu klein abgebildet wird und es von lauter unwichtigen Dingen umgeben ist. Gehen Sie einfach mal näher ran. Auch wenn man über gute Macroobjektive verfügt kann die eigene Standortwahl für die Bildaussage ausschlaggebend sein.
Allzeit gutes Licht !
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Portraitfotografie: Objektiv und Brennweite – Von Stupsnasen und Grimassen
Was nun kommt, mag Ihnen etwas mühevoll erscheinen, Sie werden aber sehen, wie schnell so Ihre Portraits den letzten Schliff bekommen:
Setzen Sie Ihr Modell auf einen Stuhl und bitten Sie es, möglichst die Körperhaltung nicht zu verändern. Nehmen Sie ein Zoomobjektiv oder mehrere Objektive mit verschiedenen Brennweiten – ein Weitwinkel, eine Normalbrennweite, ein Tele und eine sehr lange Brennweite. Daneben benötigen Sie Klebeband. Fotografieren Sie auf Augenhöhe mit dem Modell und behalten Sie Blende und Belichtungszeit bei.
Beginnen Sie mit dem 50-mm-Objektiv, suchen Sie sich einen Aufnahmestandpunkt, von dem aus Sie das Gesicht des Modells formatfüllend im Bild haben, und machen Sie ein Foto. Markieren Sie Ihren Standpunkt auf dem Boden mit Klebeband.
Wechseln Sie nun das Objektiv bzw. die Brennweite und verwenden Sie möglichst den gleichen Bildausschnitt mit den anderen Brennweiten. Dazu müssen Sie natürlich die Position wechseln, der Weitwinkel erfordert mehr Nähe zum Objekt und das Tele einen wesentlich größeren Motivabstand. Aber versuchen Sie auch mit den anderen Objektiven ein Foto von dem zuvor markierten Standpunkt aus.
Vergleichen Sie nun die Aufnahmen und achten Sie auf die unterschiedliche Bildwirkung der verschiedenen Brennweiten. Die meisten Fotos werden Ihnen gut erscheinen, andere wirken durch die Verzerrung des Objektivs beim Weitwinkel z. B. eher lustig. Eines werden Sie aber schnell erkennen: Bei einem sehr schlanken Gesicht lassen sich mit Weitwinkel- oder Normalobjektiv noch gute Aufnahmen machen, etwas fülligere Gesichter wirken durch die Verzerrung noch voller und nicht vorteilhaft. Ein mittleres Tele (105 mm) wird in beiden Fällen ein gutes Ergebnis bringen, alle Telebrennweiten schmeicheln dem Modell generell.
Eine lange Brennweite bringt noch einen weiteren Vorteil mit sich: Die Brennweite kontrolliert auch die Bildstaffelung und damit den Hintergrund. Kurze Brennweiten lassen den Hintergrund größer und dominanter erscheinen, die lange Brennweite reduziert das Foto auf das Wesentliche – das Modell. Bei Menschen, die es nicht gewohnt sind, vor der Kamera zu posieren, haben Sie auch noch das Plus, dem Modell nicht zu nahe auf die Pelle rücken zu müssen. Die Präsenz der Kamera rückt im wahrsten Sinne des Wortes in den Hintergrund und das Modell ist entspannter. Wenn Sie mich nach meinem Lieblingsobjektiv fragen: Das 70 bis 200 mm Telezoom.
Allzeit gutes Licht !
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Sie möchten ein Fotostudio günstig selber bauen ?!
Wer sich gerne ein eigenes Fotostudio einrichten möchte, muss nicht zwangsläufig viel Geld für professionelles Equipment
ausgeben.
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Baumarkt.
Begleiten Sie das im Video gezeigte Team von der Planung über die Material-Beschaffung bis hin zum Aufbau und dem ersten
Porträt-Shooting.
Sie werden im Video erfahren, worauf Sie achten müssen.
Dort erfahren Sie, wie Sie sich mit ein wenig handwerklichem Geschick beispielsweise eine eigene Softbox mit Vierkanthölzern, Winkeln und Pauspapier herstellen können.
Auch günstige Baustrahler eignen sich als Lichtquelle für Porträts - wenn Sie die gezeigten Tipps zum Thema Weißabgleich beachten.
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